Cockerill - Dampf

 

 

Die erste von R. Walther gebaute dampfbetriebene Lok

in den Massstäben 1:32 und 1:11

(in Zusammenarbeit mit H. Rinaldi)

Die Cockerill-Sambre S.A. wurde 1817 in Belgien gegründet, sie widmete sich der Stahlerzeugung und dem Maschinenbau. Ab 1835 wurden Lokomotiven gebaut.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen die zweiachsigen Dampflokomotiven auf den Markt, die Vorbilder für das neueste Modell von R. Walther. Die erste Werklokomotive der jungen Brown-Boveri in Baden war eine Cockerill, gebaut 1898 in Seraing, Belgien. (nach C. Jeanmaire, Swiss Steam, mit Vorbildfoto). Das Modell ist dem Original nachempfunden. Die Masse stimmen, angetrieben wird es aber von zwei oszillierenden Zylindern.

Alle Modelle laufen mit Luftdruck.

 

Der Plan zeigt den Schnitt durch eine Cockerill

 

Projekt 1: die Cockerill im Massstab 1:32

Die kleinen Maschinchen laufen entweder mit innenliegendem 2-Zylindertriebwerk oder durch die aussenliegenden Zylinder. Beides sind doppelt wirkende, oszillierende Triebwerke. Die Fahrtrichtung lässt sich umkehren

 

Die ersten Bauteile

 

 

 

 

Projekt 2: die Cockerill im Massstab 1:11

Das ist ein Modell! ca. 20 kg schwer, ca. 25 cm lang, angetrieben durch eine doppeltwirkende oszillierende 2-Zylinder-Dampfmaschine im Innern. Die Aussenzylinder laufen blind mit aber voll funktionsfähige, schiebergesteuerte, doppeltwirkende Zylinder. Die Fahrtrichtung lässt sich umkehren. Die Masse entsprechen den wenigen Plänen, die noch vorhanden sind. Die Aufbauten und die Details sind den Vorbildfotos nachempfunden. Es existieren noch wenige Museumsmaschinen im Ausland.

 

 

Das Innentriebwerk, links oben der Oeler